Gartenkunst

Gartenkunst geht über die Nutzbarmachung von Land hinaus zur ästhetischen Gestaltung - sie ist die Verbindung von gärtnerischer Arbeit und künstlerischer Kreativität


Mittwoch, 26. Oktober 2016

Le Jardin de l'Escalier - ein besonderer Garten im Elsass

L'Escalier in der elsässischen Gemeinde Brumath nördlich von Strassburg ist ein ungewöhnlicher Ort. Die ehemalige Zimmerei hat sich in ein kulturelles Zentrum verwandelt - einen Ort der Begegnung mit einer Bar, einem Restaurant, einem kleinen Laden für Tee, ausgewählte Keramik und mehr, einer Kunstgalerie sowie (für uns ausschlaggebend als Besuchsziel) einem Garten, der seit 2007 die begehrte Auszeichnung 'Jardin remarquable' trägt und von Anfang Mai bis Ende September für Besucher geöffnet ist.
Eine Pergola im Empfangsbereich markiert laut Beschreibung der Besitzerin Michèle Schneider den Übergang zwischen der profanen Außenwelt und der "heiligen" Welt des Gartens.
Hinter dem Eingangstor betritt man zunächst die "Passage Francis Schneider". Von hier aus hat man Zugang zur Galerie. Dies ist auch der Bereich der Hühner, die sich hier frei bewegen können. Auf der rechten Seite befinden sich zwei Eingänge in den eigentlichen Garten. 


Die verschiedenen Bereiche des Gartens werden auf dem Plan dargestellt - direkt neben dem Wohnhaus am linken unteren Rand liegt ein offener Platz ("l'agora"), umrandet von großen Büschen, einem Wasserbassin, einem schattigen kleinen Teegärtchen und dem auf einem Holzdeck errichteten Pavillon.



Zur Erklärung des Elementes A. le tokonoma auf dem Gartenplan:
Tokonoma sind ein essenzielles Element der traditionellen japanischen Innenarchitektur. Dabei handelt es sich um kleine ebenerdige oder leicht erhöhte, etwa 50 cm tiefe und 1–2 m breite Nischen oder fensterlose Erker. Sie dienen rein dekorativen Zwecken und werden typischerweise mit einer senkrecht hängenden Schriftrolle oder einem Ikebana-Arrangement ausgestaltet.



Ein junger Feigenbaum neben kunstvoll arrangierten Scherben alter Tonkrüge


Es lebe die Phantasie - eine Stadt aus Ziegeln neben dem kleinen Gewächshaus, das den Hühnern als Unterkunft dient.


Dieser japanisch inspirierte Pavillon kann als Übernachtungsplatz gemietet werden - ein zauberhafter Platz für Menschen mit Sehnsucht nach Ruhe.


Hinter dem Pavillon vorbei geht es in den Gemüsegarten mit der Rosenlaube, die von mehreren Exemplaren des stark wüchsigen, cremeweiß blühenden Ramblers 'Albéric Barbier' beschattet wird. Im Hintergrund sieht man Michèle Schneider, die an diesem heißen Tag lange mit der Gießkanne unterwegs ist.


Jeder Garten braucht einen Wirtschaftsbereich - aus der grün emaillierten alten Wanne wird das Gießwasser geschöpft.




Das Herz des Gartens, wo die magisch wirkende Verwandlung von "Grünabfall" in fruchtbare Erde statt findet - der Kompostplatz.


Lohn der Mühe: üppig wachsende, gesunde Gemüsepflanzen - nur mit Kompost gedüngt.



Die Hochbeete sind mit geflochtenen Eisenbändern eingefasst


Die Holzbänke am Rand des Gemüsegartens laden uns zu einer längeren Rast im Garten ein


Flache Wasserbecken mit interessanter Bepflanzung…


Hinter den Wasserbecken markieren diese Pergolen den Übergang zum Obst- und Zen Garten (Nummer 18 auf dem Gartenplan)


"Le jardin zen" mit dem Schatten spendenden Bambushain - eine Oase der Ruhe und Erfrischung an heissen Tagen.


Die Bilder zeigen noch längst nicht alle sehenswerten Details, ich hoffe sie geben dennoch einen guten Eindruck des 2.900 Quadratmeter großen Gartens. Wer ihn besuchen möchte, sollte als Gast die ruhige Atmosphäre des Ortes respektieren - dies ist kein auf große Effekte publikumswirksam ausgerichteter Schaugarten, sondern ein privates Gartenparadies. Eltern werden gebeten, ihre Kinder gut zu beaufsichtigen und ihnen keine lauten Spiele wie Verfolgungsjagden zu erlauben. 
Hunde haben keinen Zutritt. 
Der Garten kann vom 1.05 bis zum 25.09. (außer Montag und Dienstag Nachmittag zwischen 14.00 und 18.00 Uhr) täglich tagsüber besucht werden. Geführte Gruppenbesuche sind nach Anmeldung in französischer, deutscher und englischer Sprache möglich.
Sonntags nach Anmeldung Brunch zwischen 11.00 und 14.00 Brunch und Afternoon Tea zwischen 17.00 und 20.00 im Restaurant.

Adresse:
Jardin de l'Escalier
Michèle Schneider
10, rue de Pfaffenhofen - 67170 Brumath
http://www.lescalier-brumath.com/

Eintrittspreis 4.- Euro, Studenten und Kinder >10 Jahre 2,50, Kinder unter 10 Jahren frei
Der Garten ist für Rollstuhlfahrer und Senioren mit Gehwagen gut zugänglich - entgegen des Namens gibt es keine großen Stufen zu überwinden.




Montag, 13. Juni 2016

Der Garten des Palazzo Pfanner in Lucca

Der Garten des Palazzo Pfanner in der toskanischen Stadt Lucca ist ein Juwel barocker Gartenkunst. Ein "Must See" für Gartenfreunde bei einem Besuch in der Toscana!
Der hervorragend gepflegte Garten liegt direkt an der Stadtmauer von Lucca, man kann beim Rundgang auf der Stadtmauer in den Garten blicken. Aber um ihn wirklich zu erleben, sollte man ihn zusammen mit dem Palazzo Pfanner in Ruhe besichtigen.
Der Palazzo wurde etwa um 1660 gebaut, die beeindruckende Außentreppe auf der Rückseite Richtung Garten stammt von 1686. Mit der Anlage des Gartens wurde etwa 1700 begonnen.

© Barbara Ehlert 2016

Vom ersten Stock aus hat man eine gute Übersicht über den Garten. Vom Eingang der Villa führt ein breiter Weg zum Haupttor der Orangerie, der von einem oktogonalen Brunnenbecken unterbrochen wird.
Vierzehn übermannsgroße Marmorskulpturen antiker Götter aus dem 18. Jahrhundert flankieren diese Achse. Vorn vor dem Eingang in den Garten stehen links Juno, rechts Jupiter. Gleich hinter dem Tor in den Garten folgen Statuen von Venus und Mars, Minerva und Diana.


© Barbara Ehlert 2016

Mars bewacht den Eingang zum Garten © Barbara Ehlert 2016

© Barbara Ehlert 2016
Die Zitruspflanzen sind in beeindruckend gutem Pflegezustand - wie überhaupt der ganze Garten. Manche der großen Terracotta Töpfe tragen das Datum 1843.

© Barbara Ehlert 2016

© Barbara Ehlert 2016
Der Blick vom Haupttor der Orangerie auf den Palazzo mit dem grandiosen Treppenaufgang
Palazzo Pfanner in Lucca © Barbara Ehlert 2016
Am Brunnenbecken scheinen die Götterstatuen einen Plausch zu halten

© Barbara Ehlert 2016

© Barbara Ehlert 2016
Kriechender Rosmarin an einem Mäuerchen

Kriechender Rosmarin © Barbara Ehlert 2016
Der verspielt gestaltete Ablauf des Brunnenbeckens

© Barbara Ehlert 2016

© Barbara Ehlert 2016

Vor der Orangerie stehen akkurat geschnittene Formgehölze - die meisten sind Lorbeerpflanzen, aber es sind auch Zitrusbüsche darunter. Bänke und Stühle laden zur Rast ein, hier kann man die Zeit völlig vergessen...

© Barbara Ehlert 2016

Von der Stadtmauer aus hat mein einen guten Blick in den Garten - dennoch sollte man auf den ebenerdigen Besuch nicht verzichten!

© Barbara Ehlert 2016


Im Jahr 1846 richtete der Bierbrauer Felix Pfanner aus Hörbranz am Bodensee auf Einladung des Herzogs Carlo Lodovici von Bourbon eine Brauerei ein, die "Birreria Pfanner", die bis 1929 betrieben wurde. In dieser Zeit diente der Garten als Biergarten. Pfanner erwarb nach und nach das Gebäude, das bis heute im Besitz der Familie ist. Im Palazzo Pfanner kann man auf Anfrage ein Apartment mit historischem Ambiente mieten, in dem bis zu vier Personen übernachten können. (Mail to dariopfanner@gmail.com)


Adresse:
Palazzo Pfanner
Via degli Asili 33, 55100 Lucca
Tel. +39 0583 954029
www.palazzopfanner.it

Öffnungszeiten 
April-Okt. 10-18.00


MerkenMerken

Sonntag, 20. März 2016

Frühling in den Stauden und das Blattwerk von Bergenien

Die Staudensaison ist eröffnet - am Samstag den 19.03 lud die Staudengärtnerei Gaissmayer zum traditionellen "Frühling in den Stauden". Das Wetter zeigte sich von seiner schönsten Seite und zahlreiche Besucher nahmen die Gelegenheit zu einer Führung durch das Mutterpflanzenquartier der Gärtnerei an. Im Café Grün fand man zeitweise nur noch schwer einen Platz - viele genossen ihren Kaffee auch draußen an der Sonne. 
Jedes Mal wenn ich die Gärtnerei besuche, fallen mir bestimmte Pflanzen auf - dieses Mal war es ein Leberblümchen das es mir besonders angetan hatte. Das "Siebenbürger Leberblümchen' wird zehn bis fünfzehn Zentimeter hoch und breitet sich an halbschattigen bis schattigen Standorten nach und nach flächig aus. Eine Frühlingsschönheit, die ich mir sicher für den Garten holen werde sobald ich einen guten Platz dafür weiß.



Hepatica transsilvanica - Siebenbürger Leberblümchen Foto© Barbara Ehlert 2016

Interessant fand ich auch die Kombination von kleinen gelben Narzissen mit einem schmalblättrigen Gras, das recht verwuschelt wirkte.


Foto© Barbara Ehlert 2016

Ansonsten schaute ich mir den Zustand einiger Blattstauden näher an. So wirkte z.B. die Heuchera 'Purple Petticoats', die ich wegen der markanten Blätter sehr schätze, in ihren Töpfen sehr "ausgewachsen", sie schob längere stakelige Triebe. Die ebenfalls sehr dunkel laubige 'Plum Pudding' hingegen war noch sehr kompakt. Da ich nicht weiß, wie lange diese Pflanzen schon in den Töpfen stehen, ist diese Beobachtung jedoch noch nicht wirklich aussagekräftig. Gut durch den Winter gekommen war offensichtlich die Penstemon Digitalis Sorte 'Husker's Red', deren rotes Laub auch in meinem Garten für die Jahreszeit sehr gut aussieht.
Das beste "Winterlaub" hatten die Bergenien - besonders die Sorten 'Oeschberg' und die rötlich braune, aufrecht stehende 'David'.


Bergenia 'David' Foto© Barbara Ehlert 2016
Heute machte ich mich an den Vergleich der Bergenien in meinem Garten. 'Oeschberg' hat zwar gesunde, kräftig gefärbte Blätter, die durch den vielen nassen Schnee im März jedoch sehr platt gedrückt sind. 


Bergenie 'Oeschberg' im März Foto© Barbara Ehlert 2016

Bergenie 'David' Foto© Barbara Ehlert 2016

Die ähnlich gefärbte 'Eroica' hat kleinere Blätter, die den Schneedruck schöner überstanden haben. 'David' sieht auch bei mir sehr proper aus, er wäre auch in schneereichen Gegenden eine gute Einfassungssorte.


Bergenie 'Eroica' Foto© Barbara Ehlert 2016


Bergenie 'Purpurglocken' Foto© Barbara Ehlert 2016

'Purpurglocken', die ich wegen ihrer dunklen purpurvioletten Blüten liebe, verschmilzt fast mit dem Herbstlaub. 'Herbstblüte' schiebt schon die ersten Knospen, gefährlich früh wenn man an die noch ausstehenden Fröste denkt. Die absolute Überraschung in puncto Blattschönheit ist 'Rotblum', ihr ist nicht das kleinste bisschen Schädigung durch Frost und Schnee anzumerken. 


Perfektes Blattwerk: Bergenie 'Rotblum' Foto© Barbara Ehlert 2016

Zum Abschluss noch ein Frühlingsgruß aus meinem Garten - Crocus etruscus 'Zwanenburg', dessen zarte Farbe an der Sonne wunderbar leuchtet (merke - mehr Krokusse in hellen Blautönen pflanzen…) und die bemerkenswerte, inzwischen in vielen Gärten anzutreffende Zwerg Iris 'Katherine Hodgkin'. In meinem mediterranen, sprich trockenen und nährstoffarmen Hochbeet vermehrt sie sich nicht nur prächtig, sondern kommt zwischen den Lavendelsträuchern auch besonders gut zur Geltung. Ein kleines Wunder, denn auch dort lag am 15. März noch eine gehörige Ladung Neuschnee.



Crocus etruscus 'Zwanenburg' Foto© Barbara Ehlert 2016

 Zwerg Iris 'Katherine Hodgkin' Foto© Barbara Ehlert 2016

Zwerg Iris 'Katherine Hodgkin' Foto© Barbara Ehlert 2016


Sonntag, 21. Februar 2016

Schneeglöckchenzeit

Seit Wochen blühen die Schneeglöckchen nun als erste Frühlingsboten in Deutschland. Die ersten sind schon da, sobald der Schnee schmilzt. Auf dem Bild ein paar ganz "einfache" Galanthus nivalis in meinem Garten im Allgäu. Bis zum letzten Jahr waren Schneeglöckchen für mich einfach Schneeglöckchen und ich hörte am Rande von dem Kult, der sich um den kleinen Winterblüher entwickelt hat. Ab Februar ging es bei meinen Facebook-Gartenfreunden bevorzugt um dieses Thema. 

Foto© Barbara Ehlert 2014

Dieses Jahr gibt es nicht viel Schnee, und die Glöckchen entwickeln sich ganz frei auf dem Rasen

Foto© Barbara Ehlert 2016
Foto© Barbara Ehlert 2016


Anfang März vor zwei Jahren besuchte ich die Helleborustage im Hortus Janke in Hilden und schaute mir natürlich den ganzen Garten an. Im Schattengarten fielen mir Tuffs von sehr schönen großblumigen Schneeglöckchen auf. Es handelte sich um die früh blühende Sorte 'Bill Bishop', die sich dort so prächtig entwickelt hat. Dieses Schneeglöckchen mit den großen Blüten ist sehr wüchsig und gilt als gute, unkomplizierte Anfängersorte. Es stammt aus dem Garten des Schneeglöckchenspezialisten Bill Bishop in Herefordshire.

Galanthus 'Bill Bishop' Foto© Barbara Ehlert 2014


Galanthus 'Bill Bishop' Foto© Barbara Ehlert 2014

Neben einigen Helleborus-Pflanzen nahm ich am Stand von 'Evolution Plants' nach Beratung durch den netten Gärtner (es sollte robust sein, wüchsig und nicht so teuer) mein erstes "Sortenschneeglöckchen" mit - Galanthus elwesii 'Maidwell L'. Es ist eine Sorte von Oliver Wyatt aus seinem Garten Maidwell Hall und wird laut Galanthomanie.de inzwischen unter dem Namen 'Midwinter' verkauft.
Es hat sich bis jetzt sehr schön entwickelt, obwohl der Tuff noch klein ist, ist er schon ein richtiger Hingucker.  


Galanthus elwesii 'Maidwell L' Foto© Barbara Ehlert 2016


Im Herbst habe ich noch ein Tütchen mit Zwiebeln von Galanthus nivalis 'Flore Pleno' vergraben, die inzwischen ihre Blätter zeigen aber sich mit der Blüte noch Zeit lassen. Eigentlich soll man die Glöckchen ja "in the green" direkt nach der Blüte pflanzen weil die Zwiebeln schnell austrocknen, aber in diesem Fall scheint es geklappt zu haben.
Leichtsinnigerweise bin ich in diesem Winter nicht nur der FB-Gruppe "Zwiebelzauber", sondern auch noch den "Galanthusfreunden" beigetreten. Was soll ich sagen, die erste Bestellung an neuen Schneeglöckchensorten ließ nicht lange auf sich warten, und dank des milden Wetters konnte ich im Februar 'Brenda Troyle', 'Hippolyta', 'Straffan', 'Sir Herbert Maxwell', 'James Backhouse' und die 'Blonde Inge' im neu deklarierten Schneeglöckchenbeet ansiedeln. Meine stammen aus der Staudengärtnerei Thomas Eidmann, die Sortenliste kann man sich schicken lassen. Nun heisst es warten wie die Schätzchen sich bis nächstes Jahr entwickeln…


'Maidwell L' oder nun 'Midwinter' zeigt ein grünes X unter dem Röckchen Foto© Barbara Ehlert 2016


Einige meiner Gartenfreunde haben sich am Wochenende auf dem Sneeuwklokjesfeest in der Gärtnerei De Boschhoeve in Holland getroffen (Erkennungsmerkmal: die Schneeglöckchenmütze) und Lis vom Lindenhof hat zum Schneeglöckchenkaffee eingeladen. Und sie fragt sich, ob sie inzwischen von der Galantophilie befallen ist… (Lis, ich glaube wir bewegen uns in eine ähnliche Richtung, und ich fürchte, es ist ansteckend!)
Apropos Galantophilie, die hat in England schon eine lange Tradition und wurde zwischen 2004 und 2009 durch gartenreisende Staudenfreunde nach Deutschland eingeschleppt (siehe Galanthour). Seitdem verbreitet sie sich auch hier in rasendem Tempo und findet laufend neue "Opfer". Befallene Gartenfreunde müssen inzwischen nicht mehr ins "Mutterland" reisen oder dort bestellen. In Deutschland entstehen Jahr für Jahr neue Galanthus-Events und etliche Gärtnereien bieten inzwischen auch bei uns Futter für die schöne Sucht. Der bescheidene Schneeglöckchenliebhaber findet zahlreiche schöne und relativ preisgünstige Sorten, wobei der unbefallene Hobbygärtner vermutlich schon den Preis von an die zehn Euro pro Zwiebel für völlig irrsinnig hält. Aber das ist eine Frage der Relation - eingefleischte Sammler legen für besonders begehrte Sorten auch mehrere hundert Euro hin.

Die Gartenfotografin Lisa Valider zeigt, wie man schöne Fotos von den Winzlingen macht - es ist eindeutig schwieriger, als Tulpen oder Pfingstrosen ins rechte Bild zu rücken! Siehe
"How to create beautiful photos of snowdrops"


Galanthus nivalis und Winterlinge - eine tolle Kombination! Foto© Barbara Ehlert 2016


Wer nun Lust hat, sich mit der Vielfalt der Schneeglöckchen näher zu befassen, es gibt in der nächsten Zeit einige Möglichkeiten Märkte in Deutschland zu besuchen:
20./21.02. Schneeglöckchenmarkt Kloster Ihlow, Ostfriesland
27./28.02. Oirlicher Schneeglöckchentage, 41334 Nettetal
5./6.03 Schneeglöckchentage im Luisenpark Mannheim
5./6.03. Schneeglöckchentage von Ehren, Hamburg
12.03. 11-17.00 Schäferei Stücke, 32584 Löhne Westfalen
für den  Schneeglöckchenmarkt beim Kloster Ihlow in Ostfriesland am 20./21.02. ist es etwas zu spät, aber vielleicht dann im nächsten Jahr

Buchtipps zur Orientierung:





"Schneeglöckchen - Zauber in Weiß" von Günter Waldorf zeigt 300 Sortenporträts mit Bild
"Das Schneeglöckchen ABC" von Maria Mail-Brandt stellt 800 Sorten und Wildarten vor
(Amazon Affiliate Links mit Blick ins Buch bei Klick auf die Bilder)




Und wer von Schneeglöckchen gar nicht genug bekommen kann, ich habe hier von Schneeglöckchenservietten, einem Schneeglöckchenstempel und Schneeglöckchenohrringen ein paar nette Dinge zusammen gefasst...





Bei weiterer Suche habe ich festgestellt, dass es noch viel, viel mehr Objekte zum Thema Schneeglöckchen gibt als ich mir vorstellen konnte. Deckenleuchten, Mousepads, Handytaschen, Gartenfiguren, Tischläufer aus Plauener Spitze und noch so einiges mehr. Man braucht also nicht wirklich einen Garten, um die Schneeglöckchenzeit zu feiern, sondern kann gleich nach dem Abräumen der Weihnachtsdekoration auf Schneeglöckchen umsteigen. Und in der Kombination Osterhase und Schneeglöckchen geht es dann fließend weiter. Aber seht selbst…










Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...